TAUCHPARADIES KROATIEN
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© by Sebastian Steiner - ZERO GRAVITY

TPK Club Reise 2020

Eine unvergessliche Reise vom 17. bis 24. Okt. 2020

(c) Text by Herbert Tschemernjak


Die Anreise war vollkommen unkompliziert. Der Grenzübertritt „Spielfeld“ war wie immer - nur zum durchfahren.

Ein einziges Auto vor uns am Übergang zu Kroatien. Die Pässe wurden eingescannt und nach 30 Sekunden wurden wir freundlichst durchgewunden - also alles wie immer.

Ihr werdet denken, wenn Engel reisen - genau: Bis kurz vorm „Sveti Rock“ hat’s wie aus Kübeln geschüttet. Geschwindigkeitsbeschränkungen von 100 wurden nur von 80er unterbrochen. Ansonsten war die Autobahn leer.

Nach dem Tunnel sah die Welt schon ganz anders aus. Unter beinahe strahlend blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein lässt es sich in Murter bei Anna und Kurt von „NAJADA diving“ gut aushalten.

In den nächsten Minuten geht`s zur Basis um die Tauchgänge und die Treffpunkte mit dem Tauchboot für die nächste Woche zu planen. Vielleicht mach ich doch noch einen Tauchgang.

Wer weiß...

 

Stress lass nach

Zwei volle Wagenladungen eines mittelgroßen PKWs an Verpflegung, Getränke und Ausrüstung mussten im Bauch unserer gecharterten Segelyacht verstaut werden. Nicht dass Verstauen ist das Problem. Es ist das Wiederfinden. Das Leichte oben das Schwere unten - Bier und Wein in den Kühlschrank. Für die Butter, Wurst und Käse musste auch noch Platz bleiben.

Zwei riesige Kühlschränke wurden rappelvoll aufgefüllt. Unsere Einkäufe mussten für 8 hungrige und durstige Taucher und zwei Mann Crew für mehrere Tage reichen. Das Ziel der diesjährigen TAUCHPARADIES KROATIEN Club Reise waren diesmal die Tauchgebiete vor Murter, Zirje, Kaprije und in den Kornaten.

Kaum sind wir (hauptsächlich Evelin, die das Service an Bord managt) mit dem Verstauen der Verpflegung fertigt, erscheinen die ersten Taucher an Bord.

„Entschuldige, bist du der Herbert“ - na klar, wer sollte ich denn sonst sein! Innerhalb von einer Stunde hat es sich rumgesprochen, dass es bei uns an Bord kaltes Bier gibt. Wie von einem Magneten angezogen waren wir innerhalb kürzester Zeit voll belegt. Unsere Gäste, sieben Taucher und eine nichttauchende Begleitperson, sind aus ganz Deutschland angereist um das Abenteuer Segeln und Tauchen zu erleben.

Das Begrüßungsbier wurde getrunken, die Leinen gelöst und das Schiff, eine 16 Meter Segelyacht, nimmt Kurs in Richtung Sehnsuchtsziel - Kornaten. Der Anker fällt bereits weit vorher in der Bucht „Vinisce“ wo unsere Air King sanft an der Ankerkette zog.

Jetzt ist die Zeit gekommen um die Seele baumeln zu lassen. Zeit, um aus Fremden Freunde und aus Freunden eine Crew zu machen. Zeit um die Entschleunigung zu genießen. Selbstgemachte Gulaschsuppe, knuspriges Weißbrot und gekühltes Karlovacko wurde serviert. Jetzt war Zeit, um von Segelabenteuern, Meerjungfrauen und Piraten zu träumen oder einfach nur den Gang zum Kühlschrank anzutreten um sich das Lieblingsgetränk seiner Wahl richten zu lassen.

Die erste Nacht vor Anker bietet jedem an Bord die Gelegenheit um sich an die leichten Schiffsbewegungen zu gewöhnen und den Stress der Anreise fallenzulassen. Einfach genießen und frei zu sein.

Segeln ist Medizin und so klingt der erste Abend an Bord langsam aus und es wird ruhig in den Kabinen. Naja – fast.

Wie üblich werden in diesem Bericht alle Namen der Mitreisenden geändert. Ich denke, jeder einzelne wird vermutlich abstreiten jäh dabei gewesen zu sein, sich jedoch mit untrügerischer Sicherheit wiedererkennen.

Morgen setzen wir die Segel in Richtung der Kornaten.

 

Die erste Nacht vor Anker

bietet jedem an Bord die Gelegenheit sich an die leichten Schiffsbewegungen zu gewöhnen und den Stress der Anreise fallenzulassen. Einfach genießen und frei zu sein. Segeln ist Medizin und so klingt der erste Abend an Bord langsam aus und es wird ruhig in den Kabinen. Naja – fast.

In Kroatien sind die Nächte lang. Vor allem zu dieser herbstlichen Zeit. Um 18:30 wird es bereits dunkel und um 18:45 ist es dann schlagartig finster. Der Anreise Tribut zollend haben sich die ersten Mitsegler kurz nach dem Abendessen zurückgezogen. Das junge Liebespaar hat vermutlich die Großzügigkeit ihrer Luxuskabine genossen. Kabine ist eigentlich der falsche Ausdruck. Wer jemals auf einer Charteryacht seinen Urlaub verbracht hat weiß, um die mangelnde Weite vor allem im Fußteil der Liegefläche. Ein Liebespaar zu sein hat hier schon gewisse Vorteile.

Nicht so die Masterkabine - einer kleinen Suite ähnlich. Ein großes seitlich begehbares und extrabreites Bett samt angrenzender Sitzgarnitur. Ein Schelm, der glaubt, dass diese Schlafflächen nur zum Schlafen zweckentfremdet wird. Und ja, meine Ermahnung hinsichtlich der hellhörigen Zwischenwände wurde scheinbar ignoriert oder überhört. Der Applaus war den beiden sicher.

Der Rest der Mannschaft träumte in ihrer ersten Nacht an Bord der „Air King“ vermutlich von sinnlichen Meerjungfrauen. Abenteuerliche Piraten waren der weiblichen Besatzung vorenthalten. Auf die Dienste des Skippers, eigentlich auch ein (un)heimlicher Pirat, wurde leider nicht zurückgegriffen.

Das Frühstück das Evelin zaubert kann mit dem besten Hotel, sofern man ein Schiff wie unseres mit einem Hotel vergleichen darf, mithalten. Frühstücksbuffet mit Ham and Eggs, Knuspriges Weißbrot, hausgemachte Leberstreichwurst, verschiedene Marmeladen und Aufstriche, Müsli und speziell für unsere Johanna – Grünkohlaufstrich und allerhand anderes - ohne toter Tiere - wurden aufgetischt.

Heute wäre eigentlich ein Segeltag angesetzt. Unser Ziel war die „Luka Kaprije“ wo wir am nächsten Tag unsere Tauchgänge nordöstlich der Insel "Kaprije" und am Tauchplatz „Hrid Kukuljar“ machen wollen.

Jetzt ist erstmals Segeln angesagt. Aber Segeln ist etwas anderes. Ganze 4 bis 6 Knoten Wind versetzten die 15 Tonnen Eigengewicht unserer Hanse 548 nicht gerade in eine extreme Rauschefahrt. Trotz enttäuschter Gesichter wurde die eiserne Genua, unser 110 PS starker Diesel zu Hilfe genommen. Unter Groß und Motor wurden die 28 Seemeilen inklusiver Bade- und Jausenstopp bis zum Sundowner zurückgelegt.

Wir hatten Glück, Corona-bedingt ist bis auf wenige Seemeilen vermutlich nicht nur der Wind ausgeblieben – sondern es hatten auf allen Inseln fast alle Lokale geschlossen. Wenn ich zurückdenke; vor ziemlich genau einem Jahr waren unzählige Schiffe in diesem Gebiet unterwegs. Diesmal waren wir alleine. Wir hatten das Meer und die Kornaten für uns. Mitten am Vormittag waren wir das einzige Schiff im Kanal vor Kornat.

Im Kanal vor Kornat war tote Hose. Zwei Schiffe in der Bucht vor Smokvica. Das „Piccolo“ hatte zu. Die Bojen bei Vrulje waren wie leergefegt.

Zurück zu unserem Ankerplatz bei Kaprije. Die Konoba „Adriana“ hat sich um unser leibliches Wohl gekümmert. Drei Crews haben an diesem Abend die Gastfreundlichkeit der Wirtin beanspruchten. Mein Risotto Crno, war erstklassig. Der Wein schmeckt wie meist an der Küste erst ab dem 2. Glas - aber dafür dann umso besser.

Es ist wieder gelungen. Aus Fremden die sich zuvor nicht kannten wurden Freunde – und aus diesen eine Spitzen Crew.

Im Schein flackernden Kerzenlichts geht der Abend an Bord unserer Segelyacht bei Prosecco, Aperol Spritz und herrlich gekühltem Weißwein schön langsam zu Ende.

Morgen um 09:30 treffen wir uns mit Anna Nokela und dem Tauchboot von NAJADA diving direkt am 1. Tauchplatz.

 

Tauchen, tauchen, tauchen….

Heute ist es soweit. Heute wird getaucht.

Das Frühstück gerade mal runtergeschluckt, den Kaffee noch in der Hand und schon kramen die Ersten in der Dingigarage ihre Tauchsachen raus. Als Taucher ist mir bewusst, dass da so einiges an Equipment zusammenkommt. Das was wir in dieser Garage am Heck so alles verstaut haben erinnert mich eher an eine Tauchbaseneröffnung wo massenweiße Ausrüstung gebunkert werden muss als an ein ruhig vor sich hingleitendes Segelschiff.

Taschen in der Größe von kleinen Zirkuszelten werden hervorgekramt. Neopren, meist in schwarz gehalten – halt nein, einer dieser Anzüge erstrahlt in undefinierbarem pink/violett selbst an grüne Einsätze kann ich mich erinnern.

Warum ich das erzähle? es ist nicht die Farbkombination – passend für maskuline Bayern - die sich mir in den Hinterkopf eingebrannt hat. Nein es war die Art des Überstreifens – einem verhütendem Kautschukmaterial nicht unähnlich. Wie gesagt, Jacques-Yves Cousteau hätte das Ding bereit 1947 wegen akuter Überalterung ausgeschieden. Aber ja - Neopren und Fleisch muss gequält werden. Ähnlich einem Mieder, zwei mussten zuhalten, einer den Bauchmuskel bis zum Ersticken einziehen und ein weiterer den Zipp nach oben bringen. So oder so ähnlich hat es sich abgespielt bevor Anna von NAYADA diving mit Ihrem Tauchboot direkt am 1. Tauchplatz nordwestlich der Insel Kaprije zu uns stoß.

Das Tauchboot war schnell am Segler festgemacht und Anna wechselte bereits voll adjustiert zu uns über. Die erfahrenen Taucher tauchten als Buddyteam, die mit weniger Erfahrung tauchten mit Guide und Sebastian, unser Filmemacher und Bordfotograf, taucht mit Anna.

Der Tauchplatz "Kaprije", im Magazin TAUCHPARADIES KROATIEN ausführlich bebildert und beschrieben war mit seinen Steilwänden und Gorgonienfelder das ersehnte Ziel jener, die mehr oder weniger geschmeidig sich dem Meeresboden näherten. Beim knallvioletten bayrischen Anzugträger hat angeblich der Tiefenmesser bei 20 Meter seinen Geist aufgegeben. Irgendwo knapp vor dem Aufschlagen bei 40 Meter ist Ihm diese Fehlfunktion und das hektische Winken seines Buddys aufgefallen. Aber es ging eh nicht mehr viel tiefer. Gelbe und rote Gorgonien soweit das Auge reicht. Eines ist sicher. Die Adria ist übernatürlich bunt, nur halt etwas weiter unten.

Während unsere Taucher Ihren zweiten Tauchgang beim Leuchtturm „Kukuljare“ mit Steilwand und einer wunderschönen Höhle bei glasklarer Sicht durchführten, haben wir das Schiff in einer Bucht, mit für diese Jahreszeit sehr warmen Wasser, vor Anker gelegt. Schwimmen und schnorcheln war unsere Beschäftigung für diesen Nachmittag.

Als Skipper bin ich es gewohnt am Schiff geschlechtsneutral zu fungieren und so haben wir drei Mädel herrlich geplantscht und den einen oder anderen Gin Tonic verkostet.

Kaum jedoch hat man sich an diese herrliche Ruhe gewöhnt war es auch schon wieder vorbei. Wie eine Horde hungriger Wölfe haben die zurückkehrenden Taucher die Spaghetti mit original neapolitanischen Sugo (jeder macht sein einzig wahres original….) so auch ich – Gut wars jedenfalls.

Roland war der mit dem geringsten Luftverbrauch. Ich glaub es war der Anzug der im beim Durchatmen gehindert hat.

Die Nacht haben wir in der Bucht „Tratinska“ auf Zirje verbracht. Da alle Gaststätten auf der Insel Corona bedingt geschlossen hatten musste improvisiert werden. Außer uns war noch eine Motorjacht dementsprechender Größe – am Bojenfeld. Auf Grund des fehlenden Hubschraubers gehe ich davon aus, dass der Eigner vermutlich ein russischer Sozialhilfeempfänger oder ähnlich sein dürfte. Naja, Neid muss man sich verdienen.

Jetzt kam die Stunde der Wahrheit. Eine eher private Verpflegungsstätte mit einer gemütlichen Hauswirtin hat sich unserem Hunger erbarmt und auf die Schnelle ihren hundert Jahre alten Grill angeworfen. Die selbstgeschnitzten Pommes mit Haut waren eines der Highlights dieses Abends. Der angebotene Sliwowitz wurde nur mehr vom Grappa geschmacklich untertroffen. Trotzdem – Hunger ist der beste Koch. Die zerteilte halbe Sau wurde verspeist. Johanna unsere Vegetarierin schlug sich mit Gemüse, Pommes und harten Eiern den Bauch voll. Auf den angebotenen Grappa zum Abschied wurde wegen den bevorstehenden Tauchgängen verzichtet. Das war eigentlich unsere beste Ausrede.

Am Schiff wurde noch schnell mit Gin Tonic desinfiziert und für morgen alles klar gemacht.

 

Und wieder wird getaucht

Um der Erwartungshaltung unserer Taucher gerecht zu werden war so einiges an Vorbereitungsarbeit notwendig. Tauchplätze, die den Ausbildungslevels der Gruppe gerecht werden, mussten ausgesucht werden. Nicht schwer bei der Vielzahl der Möglichkeiten die die Unterwasserwelt Mitteldalmatiens zu bieten hat. Schon schwer, wenn die taucherischen Erfahrungswerte zwischen Johanna unserer Expeditionstaucherin mit Antarktiserfahrung und weit über 1300 Tauchgängen sich mit dem Erfahrungsschatz relativer Neulinge mischt. Aber wenn man mit der Eieruhrmethode - 1 Ei fünf Minuten dann benötigen 10 Eier so Auge mal Pi ca. 50 Minuten, oder so ähnlich. Das Problem ist nur, eine Eieruhr zu finden die 50 Minuten anzeigt. Jetzt wird mir auch klar, warum bei uns an Bord die Zubereitung des Frühstücks so zeitintensiv war.

Gemeinsam mit Anna und Kurt von NAJADA diving in Murter haben wir schlussendlich die passenden Tauchplätze für unsere TAUCHPARADIES KROATIEN Club Reise 2020 gefunden. Es sollte alles dabei sein.

  • Zerklüftete Steilwände mit Überhängen – besetzt mit den sehr seltenen mehrfarbigen Gorgonien
  • Höhlen die den Blick ins tiefe Blau des Freiwassers mit den umherziehenden Fischschwärmen freigeben
  • Wracks die wie zum Abheben bereit am Meeresgrund stehen und
  • Gorgonienwälder bei denen die roten, violetten und gelben Fächerkorallen den Durchmesser von Kleinwägen haben.

Bei der Planung zu berücksichtigen war natürlich auch dass das Tauchboot mit einer Geschwindigkeit von bis zu 26 Knoten (beinahe 50 km/h) durchs Wasser pflügt. Unsere Segelyacht erreicht mit seinen 16 Tonnen jedoch nur die Wahnsinnsgeschwindigkeit von 7 bis 8 Knoten. Wird mehr Gas gegeben saugen die 106 DieselPS ein Vakuum in den 600 Liter Tank. Aber bei 7 bis 9 Knoten Speed unter Segel ist ausgenommen dem Rauschen des Wassers und dem Wind in den Segeln herrliche Ruhe. Das ist es was Segeln auf einer Hochseeyacht zum Genuss macht.

Wenn ich jetzt behaupte segeln ist mit Sex vergleichbar dann … Wer jemals die Pinne oder das Ruder einer Segelyacht bei voller Rauschefahrt in der Hand gehalten hat um das Schiff auf Kurs zu halten wird mir Recht geben.

Aber weg vom Sex und zurück zu unseren Tauchgängen im Nationalpark der Kornaten.

Die Kornaten, Sehnsuchtsziel von Seglern und wegen der enormen Sichtweiten, des Fischreichtums und der gewaltigen Steilwände auch eines der schönsten Tauchgebiete Kroatiens und Traumziel von Tauchern jeder Qualifikation.

Wie Perlen auf einer Kette aufgereiht liegt die Inselgruppe ca. 25 Seemeilen von der Küste entfernt. Über 140 Inseln und Inselchen deren Schönheit in Ihrer Kargheit lieg mit ihren versteckten Wein- und Olivenhainen, den kilometerlangen Steinmauern und schroff abfallenden Steilwänden haben es uns an diesem Tag angetan.

Die Insel „Mana“ zumindest die schroffen und senkrechten Steilwänden die sich unter Wasser fortsetzen war Ziel des 1. Tauchgangs. Wie immer, pünktlich auf die Minute erschien das Tauchboot mit all dem vom Vortag an Bord verbliebenen Equipment, am vereinbarten Treffpunkt.

Tauchen kann so schön und einfach sein, wäre da nicht das Anziehen des vom Vortag noch leicht feuchtem Tauchanzugs. Augen zu und einfach nur rein in den scheinbar wärmenden Anzug - Halbtrocken war bei allen Tauchern eher die falsche Entscheidung. Das Tauchgerät umgeschnallt und ab geht’s nach unten.

Eine beeindruckende Unterwasserwand und ein Kamin mit Trop Off mit einer Tiefe von über 100 Meter. Gorgonien in jeder Farbschattierung, Zahnbrassen und Petersfische die hier gleich Scharrenweiße auftreten.

Während sich die Taucher Ihrem Schicksal und der feuchtnassen Tauchausrüstung hingaben war mein Bestreben die Hängematte am Schiff zu befestigen. Ich konnte meine zurückgebliebenen Damen nicht überzeugen zu den sehenswerten Überresten eines Fischerdorfen, das vor einem halben Jahrhundert als Filmkulissen zu „Tosendes Meer bzw. die Raubfischer von Hellas mit Maria Schell“ eigens errichtet wurde, aufzusteigen.

Anstelle in der Hängematte zu baumeln bummelten wir von Bucht zu Bucht zum nächsten Tauchplatz. Gespenstig einsam wie ich es in unzähligen Kornatentörns noch nie erlebt habe waren wir das einzige Schiff weit und breit.

Der zweite Tauchgang am „Dome“ an der Außenseite der Insel Panitula war weniger tief jedoch genauso atemberaubend.

Teilweise segelnd, teilweise auf Grund des einschlafenden Windes unter Motor geht’s weiter in Richtung Süden. Die Bucht „Stupica“ auf der Insel Zirie war unser Ziel. Ein Stopp bei der Konoba Stupica, einem sehr einfachen Wirten mit hervorragender Küche war geplant. Ich konnte vor meinem Auge bereits die Fischplatten und den noch lauwarmen Kartoffelsalat sehen. Umso Größer war die Enttäuschung das Corona bedingt ausnahmslos ALLE Wirte auf den Inseln geschlossen haben. Wohlgemerkt, das Gebiet um Sibenik, Murter und Zadar samt vorgelagerten Inseln - wo wir uns aufhielten - waren kein Corona Risikogebiet.

Evelin unser Smutje zauberte am dreiflammigen Herd geselchten Rollbraten mit Rotkraut und Serviettenknödel. Evelin - es war zwar kein auf Olivenholz gegrillter Fisch mit warmen Kartoffelsalat aber trotzdem vorzüglich.

 

Mal was zwischendurch!

Als Skipper bin ich so einiges gewöhnt. Ich hatte mal ein Schiff das die Schraube, also den Propeller, während der Fahrt verloren hat. Einen Anker der nicht mehr hochkam, sowie vor vielen Jahren ein Schiff bei dem so ziemlich nichts so funktionierte wie es sollte. Im besonderem die elektrische Toilette nicht. Die entwickelte damals irgendwie ein Eigenleben. Ob was raus gehen sollte entschieden nicht immer der Toilettenbenutzer, nein das letzte Wort hatte die Elektronik. Dieses sch…. Ding war hinterhältig und teuflisch.

Kaum war der Knopf der elektronisch gesteuerten Wasserspülung gedrückt begann das Abenteuer. Ob außer Bord bzw. in den Schwarzwassertank gepumpt wird oder eher umgekehrt bestimmte nicht das Regelventil, sondern Neptun oder einer der anderen Konsorten bzw. der Zufall. Nachdem gutes Zureden, Verwünschungen und leichte Hammerschläge nicht wirkliche Hilfe brachten wurden letztendlich dem Ding die Faxen durch Verachtung und Stilllegung ausgetrieben.

Diesmal jedoch war meine Herausforderung eine ganz andere. Es waren am Beginn der Reise zwei Tage Tauchen mit zwei Tauchgänge pro Tag geplant. Darauffolgend ein Segeltag zum Revierwechsel nach Süddalmatien um tags darauf weitere Tauchgänge in den Höhlen von Lucice - der Bernsteinhöhle bei Brac - sowie ein Tauchgang am Bunker bei Solta zu machen.

Beide Tauchplätze wollte ich mit meinen Freunden, den Tauchbasenbetreiber Miki und Ivo vom TROGIR DIVING CENTER betauchen. Jedoch hat mir dahingehend das RKI - Robert Koch Institut - ins Gewissen geredet. Split/Trogir war zum Zeitpunkt unserer Club Reise Risikogebiet. In ganz Trogir und auf den umliegenden Inseln gab es zu diesem Zeitpunkt keinen einzigen Corona Fall - aber RKI hat anders entschieden.

Nix wird’s mit - in Mikes Konoba sich von Ivanas herrlichen Kochkünsten verwöhnen zu lassen. Nix wird’s mit - durch die eingebrochene Höhlendecke in das mit herrlichen Lichteffekten durchflutete Höhlensystem einzutauchen. Nix wird’s - mit Mike und Ivo einen gepflegten Grappa zu trinken. Nix und wieder nix.

Ich habe Mike am Vortag unserer TAUCHPARADIES KROATIEN Club Reise besucht. An der Tauchbasis „TROGIR DIVING CENTER auf CIOVO, war alles finster. Dort wo um diese Jahreszeit mindestens 10 Tauchlehrer und Guides Ihre Gäste bedienen, war nichts. Wenn ich nichts sage dann meine ich auch „wirklich nichts“. Alles war zu, alles geschlossen und alles stockfinster. Nur die fünf Tauchboote dümpelten am Steg leise vor sich hin.

Auf das kühle Bier mit Mike, den wir auf der Terrasse der Basis angetroffen haben, habe ich mich schon den ganzen Tag beim Bunkern der Lebensmittel auf der „Air King“ gefreut. Mike der Senior Chef hat es eher locker genommen. Was nicht ist, ist eben nicht.

Ivo, Mikes Sohn ist der neue Chef der Tauchbasis und Ivo wird’s überleben. Für uns hätten Sie Ihre zur Basis dazugehörende Konoba gerne aufgesperrt, Ivana hätte Ihren Kochlöffel geschwungen und Ivo hätte uns zu den schönsten Tauchplätzen Süddalmatiens begleitet.

Aber im Verantwortungsbewusstsein gegenüber meiner Crew, den Tauchern und Mitsegler sowie der Risikoeinstufung eines gewissen Herrn Robert Koch mit seinem Institut haben wir auf den 25 Meilen entfernten geplanten Abstecher verzichtet und kurzum zwei weitere Tauchgänge mit Anna eingeplant.

Im Meer vor Murter finden sich unzählige Tauchplätze mit Höhlen, Wracks und Steilhängen, dass man getrost seinen ganzen Jahresurlaub unter Wasser verbringen und bei jedem einzelnen Tauchgang sensationelle Sichtweiten atemberaubende Riffe und reges maritimes Leben vorfinden könnten.

Jetzt jedoch wollten wir mit Ausnahme unserer Johanna, eine eingefleischte Vegetarierin, das maritime Leben – gegrillt über Olivenholz – genießen.

 

Revierwechsel ist angesagt

Eigentlich war für diesen Tag ein Revierwechsel zu den schönsten Tauch-Spots Süddalmatiens in Richtung Hvar, Brac und Solta angedacht. Aber Segler und Taucher sind bekanntlich schmerzunempfindlich, flexibel und anpassbar. Wir haben uns ganz einfach der (Corona)Situation angepasst und anstelle des Revierwechsels mit Anna von NAJADA diving in Murter zwei weitere Tauchgänge im Gebiet um die Insel Zirije als vollwertige Alternative zu Hvar und Solta eingeschoben.

Am geplanten Ruhetag nach zwei Tauchtagen, wäre diesmal genießen, segeln und relaxen angesagt. Die leichte Bora sollte uns auf Halbwindkurs direkt zu den Pakleni Inseln - südwestlich von Hvar bringen.

Die „Palmizana“ bzw. die gegenüberliegende Bucht „Uvala Vinogradisce“ mit seinen karibikähnlichen Farben und Aussehen gilt, seit meinen ersten Gehversuchen als Segler und Skipper, zu den Traumzielen für Nautiker in Kroatien.

Ausnahmslos sind alle Restaurants auf der Insel allererste Güte. Das Meneghello – ein Künstlerlokal überzeugt durch sein besonderes Ambiente, den hervorragenden Speisen und natürlich der „Gregada“ eine Fischsuppenspezialität der Insel Hvar - gekocht am offenen Feuer.

Aber NEIN – Robert Koch mit seinem Institut hatte was dagegen. Hvar und die Inseln um Hvar war zum Zeitpunkt unserer Reise Risikogebiet. Danke lieber Robert – geistig habe ich dich mehr als nur einmal verwünscht.

Und so gings wieder ohne Muckalica und Spaghetti mit Meeresfrüchten in die noch klammen Tauchanzüge. Die nachfolgenden Tauchgänge zu den Korallengärten beim Leuchtturm „Plic Gremeni“ und zur "STUKA – Ju 87" entschädigten vollständig. Sebastian unser Unterwasserfotograf und Filmemacher hatte glänzende Augen als er von den riesigen Fächerkorallen, die im Licht seiner Blitzgeräte in allen Farben leuchten, schwärmte.

Eines meiner Lieblingslokale auf Zirije, die „Konoba Stupica“ ein sehr einfaches Lokal ohne Speisekarte, mit einem Fisch- und einem Fleischgericht sowie lauwarmen Kartoffelsalat, war ebenfalls Opfer der Pandemie und hatte zu unserem Leidwesen geschlossen. Beflügelt vom Gedanken etwas Fischiges vom Grill auf den Teller zu bekommen fiel die nächste Entscheidung ziemlich einstimmig.

Sibenik musste herhalten. In Sibenik werden wir unsere niederen Gelüste befriedigt bekommen. Die Hoffnung stirbt jedoch meist zum Schluss.

Unmittelbar vor der Altstadt haben wir römisch-katholisch - also arschlings (rückwärts) zum Kai angelegt. Ein perfektes Manöver hätte man nicht alle auf der Fahrt geübten Seemannsknoten vergessen. Der Klampenschlag, ein recht einfacher Knoten zum Festmachen eines dickeren Taus als Halteleine für das Schiff, könnte vielleicht etwas besser von der Hand gehen. Aber meine Crew ist zum Genießen, zum Segeln und zum Tauchen an Bord und nicht um Spleißen von Leinen zu erlernen und sich aktiv in die Knotenkunde zu vertiefen.

Unsere „Air King“ war nicht ganz allein am Stadt-Kai von Sibenik. Außer uns lagen noch drei weitere Yachten gut vertäut. Vom sonstigen touristischen Treiben war nicht viel zu bemerken.

Nach dem Sundowner – das obligate Getränk zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs - war Landgang angesagt. Die Mädels waren wie immer schnell fertig. Bei uns Männer hat´s wieder einmal etwas länger gedauert. Nicht das Schminken war so zeitintensiv, nein ich vergaß einfach nur zu bestimmen, wann die Sonne unterzugehen hat.

Als Skipper ist man nahezu allmächtig. Mit Neptun, Bacchus und Ölus auf Du und Du. Als Kenner aller Hafenkneipen verschrien. Darf keine Ehen schließen - ist jedoch meist Mitschuld an der Beendigung dieser. Eines jedoch liegt in der Befehlsgewalt des Skippers - Er bestimmt wann die Sonne endgültig untergegangen ist.

So wurde halt noch eine Runde Gin Tonic und noch eine..... Nur zu ungern erinnere ich mich an einen Kornatentörn, wo die Sonne scheinbar erst um 03:30 Uhr also knapp vor Sonnenaufgang untergegangen ist.

Damals waren wir halt noch etwas jünger, die Nächte intensiver dafür musste jedoch schneller geschlafen werden.

Aber heute war alles anders. Die Kathedrale ein sehenswertes Kulturdenkmal wurde auf dem Weg zur Futterstelle Steuerbord liegengelassen. In der nächsten Gasse links und…. Ihr werdet es jetzt nicht glauben wollen – aber es war wie verhext, es war alles zu, geschlossen, ciuso, finster. Man hat sogar versucht die Gehsteige wegzuräumen.

Es war noch nicht mal 20 Uhr und alle Lokale in der Altstadt waren geschlossen. Doch plötzlich, der Verzweiflung und dem Hungertod schon sehr nahe legt sich uns ein ganz feiner Geruch in die Nase. Calamari fritti – nur Calamari fritti riechen so.

Um acht Ecken und durch die halbe Stadt ging der Weg - immer der Nase nach. Wir haben es gefunden – wir sind gerettet. Zehn große Bier für 10 großartige Seeleute, Unmengen an frisch gebackenem Brot direkt aus dem Pizzaofen, dazu Knoblauchöl zum tunken. Es war einfach nur herrlich. Schon lange vor der Hauptspeise war ich satt. Die frittierten Frutti de Mare schlossen den Magen vollständig.

Morgen wird nicht getaucht. Morgen geht’s mit dem Schiff durch die Schluchten der Krka – bis rauf nach Skradin und dann zu den Krka Wasserfällen.


Sibenik erwacht und das ziemlich laut. 

Der Kompressor Hammer der an einen Bagger hängt räumt wieder die Gehsteige weg. Was jetzt folgt ist perfekte Arbeitsteilung. Evelin unser Engel an Bord und zuständig für das Wohlwollen alle Reiseteilnehmer richtet das Frühstück. Kaffee, Tee, Wurst- und Käseplatten, Ham and Eggs und sogar vegane Köstlichkeiten für unsere Johanna waren dabei.

Mich schickt sie frisches Weißbrot kaufen. Zu dritt brechen wir auf. Es sind ja auch vier ganze Brote die wir brauchen. Was Evelin nicht weiß ist, Gestern nach unserem Stadtbummel ist beim „Absacker“ das letzte Bier draufgegangen. Also, auf und mit drei Mann Bier hohlen. Wir hätten dabei fast aufs Brot vergessen.

Vollgepackt mit isotonischen Kaltgetränken der Fa. Karlovacko, Brot und Krapfen haben wir die Verdrängung unseres Schiffes wieder über die 19 Tonnen gehievt. Der Kühlschrank und die Wassertanks, die zwischen den Inseln der Kornaten ziemlich gelitten haben, wurden aufgefüllt. Es kann los gehen. Skradin, wir kommen.

Durchzählen ist angesagt. Zehn Finger für 10 Personen. Gar nicht so leicht, aber als geübter Skipper kann man ja auch mal schätzen.

Walburga aus der Steuerbordcrew steht am Ruder. Die Perspektive der Durchfahrt unter der Brücke bei Sibenik ist jedes Mal spektakulär. Gut 24 Meter ragt unser Mast in die Höhe. Die Brücke sollte viel höher sein. Rein optisch war dem nicht so. Das mit „in der Mitte durchfahren“ klappt auch nicht immer ganz perfekt. Ich glaub, Walburga hat einfach mal die Augen zugemacht und sich rein auf ihr Gehör verlassen. Wenn´s oben kratzt, dann … Es hat nicht gekratzt.

Das befahren der Krka mit ihren Schluchten und Canyons ist immer spektakulär. Vorbei an unzähligen Muschel- und Austernzuchten und der Stelle im See wo ich vor vielen Jahren einmal aufgesessen bin. Diesen Stein finde ich blind auch ohne Seekarte wieder.

Vorbei an der Konoba „Vidrovaca“, an dessen Steg zwei Schiffe winterfest verzurrt sind. Überzeugt von der Qualität des Lokals hätte ich mich gerne dazugestellt. Hier kann man kostenfrei liegen, perfekt Essen und das hauseigene Taxi Boot bringt uns die letzten fünfhundert Meter nach Skradin rauf. Leider war das Lokal geschlossen. Nachträglich gesehen war es ganz gut dass dieses Lokal zu hatte und wir vor Skradin vor Anker gehen mussten. Heute am Abend war das Bordfest angesagt. Vermutlich hätte man uns mit Schimpf und Schande zumindest mit einem nassen Fetzen davongejagt. Heute am Abend wäre kein Hafen sicher. Einzig und alleine am Anker hängen. Weit weg von allen anderen.

Es hat natürlich auch den Nachteil, das Dingi zum Transfer ans Land missbrauchen zu müssen. Schlanke 5 PS lassen ans Gleiten nicht mal ansatzweiße denken.

Der Ausflug zu den Krka Wasserfällen war spektakulär. Abgesehen davon, dass wir fast alleine über die Holzsteige des Naturparks stiefelten, hat die Krka noch nie so viel Wasser geführt. Dort wo ansonsten die Leute im Wasserfall badeten - war dieses jetzt lebensgefährlich und verboten. Die Brücke zum großen Wasserfall die ansonsten von hunderten Personen, die dort fotografierten und ihr freundlichstes Lächeln in die Linsen unzähliger Kameras hielten, war total verwaist. Eine ideale Gelegenheit für Sebastian die Brücke als Landeplatz für seine Drohne zu verwenden.

Beim Tiefflug über die schäumenden Wassermassen dachte ich mir – und wieder wurden viele Euros versenkt. Drohnen eignen sich halt nur beding für Unterwasseraufnahmen in Wasserfällen. Aber Sebastian hat alles im Griff.

Das Abendessen in Skradin war, wie bei dieser Reise eh schon gewohnt, ein Spießrutenlauf. Die besten Lokale hatten zu. Nein, eigentlich hatten alle Lokale zu. Ausgenommen ein kleines unscheinbares Hotel hatte Licht eingeschalten und die Küche dürfte, dem Holzkohlengeruch nach, in Betrieb sein. Das Essen war ein Erlebnis. Der Wein erstklassig nur beim Grappa schieden sich die Geister.

Nachdem keiner das Dingi während der Fahrt vorzeitig verlassen hat konnte unser Bordfest beginnen. Es war mir bewusst, dass unser kleines Fest kein Strickkurs der katholischen Jugend werden würde, aber mein Gott… das daraus ein Tanzabend mit Musik, Singen und Showeinlagen werden würde, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht gedacht.

Und dann kahm Franc unser Yoga-Guru. Voll motiviert und durchtrainiert von den monatlichen Yogaabenden mit seiner „alt Herrenrunde“ hat uns herausgefordert.

Mich kann man nicht herausfordern. Ich habe mich vorsichtshalber mit einem Gin Tonic „special“ aufs Oberdeck zurückgezogen. Franc war unser Held. Ohne sich das Kreuz zu brechen konnte er die Bodenbretter des Schiffs mit den Fingerspitzen berühren. Gigantisch.

Was dann folgte war sensationell, hinterließ große Augen und offene Münder. Johanna, vollschlank, großgewachsen und durchtrainiert – betreibt sicherlich Yoga seit ihrer Kindheit und das vermutlich mehrmals täglich – ließ sich aus dem Stand in den Spagat fallen. Füße, die Sie hinter ihrem Kopf verschränkt und aus eigener Kraft diesen Knoten wieder auflöst. Naja, ich schreib´s dem Gin Tonic zu, dass ich diese Beckenbodenübungen nicht nur als sehr inspirierend empfand, sondern zukünftig bei jedem Törn als fixes Highlight einbauen möchte. Vielleicht zumindest. Ein Schelm, der jetzt böses denkt.

Irgendwann, knapp vor Morgengrauen hatte auch dieses Grauen sein Ende. Wohlgemerkt, NIEMAND ist aus- bzw. aufgefallen. Die Geräuschkulisse mehrerer Holzfäller aus den tiefsten Wäldern Kanadas habe ich nicht mehr gehört.


Bald geht´s weiter

Euer Herbert