TAUCHPARADIES KROATIEN
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Das Wrack der Hans Schmidt

Das auf einer Tiefe von 28 bis 42 Metern für Sporttaucher bequem erreichbare Wrack ist in erstaunlich gutem Zustand.

Nach dem Abtauchen vom Boot kann man bereits anhand der ersten Konturen, die mystisch in der Tiefe erscheinen, darauf schließen, um welch riesiges Schiff es sich handelt. Seine Dimensionen (Länge fast 100 m, Breite 15 m) werden sicherlich keinen Taucher gleichgültig lassen. 

Das Wrack liegt in einer aufrechten Position und der Teil aus Stahl ist fast unbeschädigt. Ein sehr interessantes Detail sind die Netze, in die das Wrack gewickelt ist, weshalb man während des Tauchens sehr vorsichtig sein muss und nicht empfohlen wird, in das Innere zu schlüpfen. 

Abstand halten sollten Unterwassersportler zu Bomben und Granaten, die um den Rumpf herum zwischen Stahlplatten verstreut liegen. Neben Munition können Taucher Motorteile und die aus dem Sand herausragende Schiffsschraube begutachten. 

Das Wrack ist inzwischen wunderschön bewachsen. 

Die mit bunt schimmernden Schwämmen und Moostierchen bewachsenen Schiffsteile sind bei durchschnittlichen Sichtweiten von zehn Metern gut auszumachen. 

Wie das so oft der Fall ist, indem man eine Lebensform auslöscht, wird eine andere geboren... 

So ist es auch hier: das Wrack ist nun Lebensraum von Laxierfisch-Schwärmen, häufig tummeln sich Conger-Aale (Frachträume) und es ist - mit viel Glück - auch möglich, Katzenhaie und Hummer zu Gesicht zu bekommen.

© Textgestaltung by Christa D. - Taucherin aus NÖ 

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