Aus dem 2. und 3. vorchristlichen Jahrhundert stammen die Amphoren, die unweit der Küstenstadt Cavtat, südöstlich der Insel Supetar gefunden wurden.
Zwischen 600 und 1000 Amphoren, in denen zu jener Zeit Wein, Öl und Getreide transportiert und gelagert waren, wurden nun als versunkene Schiffsladung in einer Tiefe von 32 Metern entdeckt.
Das Amphorenfeld, ein Überbleibsel der Antike, ist jetzt ein archäologischer Unterwasserpark, in dem die durch Muscheln und Algen mit der Umgebung verschmolzen Amphoren durch einen Eisenkäfig vor Plünderungen geschützt werden.

Das Tauchen erfolgt durch gesondert lizenzierte Tauchbasen (Genehmigung des Kulturministeriums) meist von Cavtat aus. Abgetaucht wird im Freiwasser unmittelbar neben dem Amphorenfeld entlang einer Bojenleine.
Der Fischreichtum und die Anzahl der Fischarten sind vermutlich auf Grund des Käfigs außerordentlich groß. Langusten, Drachenköpfe und Muränen haben sich die Tonscherben als Unterschlupf auserkoren.
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- in Kürze auch an diesem Tauchplatz
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